Fit und Vital in`s Frühjahr

Mit viel Bewegung an der frischen Luft und einer gesunden Ernährung

Der lange und harte Winter hat vielen Menschen auf das Gemüt geschlagen. Erfreulich ist es, wenn sich der Frühling endlich durchsetzt und sich in seiner ganzen Schönheit und Vielfalt entwickelt. Dies lässt selbst den letzten Wintermuffel auf leben.

Das laue Frühlingswetter bietet ideale Möglichkeiten um sich sportlich zu bewegen. Das bringt unseren müden Kreislauf wieder auf Touren. Ausdauersportarten wie Joggen, Rad fahren oder Walken sind besonders zu empfehlen. Aber auch ein strammer Spaziergang an der frischen Luft hilft dem Organismus sich an die Frühjahrsbedingungen zu gewöhnen. Saunagänge oder auch Kneippsche Armbäder im kalten Wasser kurbeln den Kreislauf an und helfen uns die „Frühjahrsmüdigkeit“ zu überwinden.

Ebenso ist eine gesunde ausgewogene Ernährung, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist, nun sehr wichtig. Für eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen gehören jetzt viel frisches Obst, Salate und Rohkost, Gemüse nährstoffschonend gedünstet, aber auch Vollkornprodukte, Milch- und Milchprodukte auf Ihren Teller.

Bei Fleisch und Wurstsorten achten Sie auf die versteckten Fette. Verzehren Sie 2 Mal pro Woche Seefisch für eine ausgewogene Jodversorgung und denken Sie bei den fetten Seefischen an die hochwertigen Omega-3-Fettsäuren, die uns vor Herz-Kreislauferkrankungen schützen und wertvoll für unsere geistige Leistungsfähigkeit sind.

Verwenden Sie in Ihrer Küche hochwertiges Rapsöl oder kalt gepresstes Olivenöl. Wer es mag, kann auch das wertvolle Walnußöl für frische Salate verwenden. Neben den wichtigen essentiellen Fettsäuren enthalten sie auch viele Vitamine, vor allem Vitamin E.


Frühlingszeit ist Kräuterzeit

Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen durch die noch kahlen Baumkronen dringen, beginnen die kleinen Gewächse zu sprießen. Frühlingskräuter werden nicht nur als Gewürze verwendet, sie haben heilende und auch vorbeugende Wirkungen. Sie regen den Stoffwechsel an, sind durchblutungsfördernd wie der Bärlauch. Brennnessel, Löwenzahn und Sauerampfer sind blutreinigend und entschlackend. Das alles fördert auch unser Wohlbefinden und stärkt unsere Leistungsfähigkeit. Verwenden Sie gerade jetzt frische Kräuter zum Verfeinern Ihrer Gerichte oder genießen Sie einen leckeren Kräutertee.

Hier ein paar leckere Rezepte die den Frühling noch besser machen...

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Kulinarischer Frühling: Frühlingszeit ist auch Spargelzeit

Endlich Frühling! Und mit den ersten warmen Sonnenstrahlen erwacht wieder die Lust, das Leben mit allen Sinnen auszukosten. Wer freut sich nicht darüber, dass die Natur uns gerade zu dieser Jahreszeit mit zarten Köstlichkeiten für den Gaumen verwöhnt? Wem läuft beim Gedanken an frischen Spargel, Frühkartoffeln und süßen Erdbeeren nicht das Wasser im Mund zusammen?

SpargelzeitMitte bis Ende April beginnt in Deutschland die Spargelernte, Saisonende ist immer der 24. Juni, am „Johannistag“. Danach sollen die Pflanzen Kraft für die neue Ernte im kommenden Jahr sammeln. Das begehrte Gemüse kommt in den Wintermonaten aus Mexiko, Argentinien und Südafrika, im Frühjahr aus Frankreich, Spanien, Griechenland und den Niederlanden auf den Markt. Aus welcher Region in Deutschland der schmackhafteste einheimische Spargel kommt, darüber gehen die Meinungen auseinander.

Besonders zart und aromatisch ist Spargel nach oder während warmer Tage, weil die Spargelpflanze viel Wärme benötigt. Spargel muss frisch eingekauft und verbraucht werden. Alte Spargelstangen erkennen Sie an den grauen, eingetrockneten Schnittflächen. Zur Aufbewahrung schlagen Sie das Gemüse am besten in feuchte Küchentücher ein und legen es in den Kühlschrank.

Für eine Mahlzeit rechnet man bis zu 500 Gramm je Person. Sie sollten hierzu die bestee Qualität auswählen. Als Gemüsebeilage benötigen Sie rund 250 Gramm je Person. Spargel bester Qualität wird immer ein teures Gemüse bleiben, weil der Anbau sehr arbeitsintensiv  und damit kostspielig ist. Um so wenig wie möglich Putzabfall zu erhalten, wird der Spargel am besten mit einem Spargelschälmesser geschält. Abschnitt und Schälreste können Sie durchaus als eine Grundlage für Cremesuppe oder Sauce verwenden. Spargelkenner lieben das Gemüse einfach mit zerlassener Butter serviert, aber auch mit Holländischer Sauce, Sauce Bearnaise oder einer Zitronenmelissesauce.

Beim „grünen Spargel“ kommen die Triebe ans Tageslicht, sie werden nicht angehäufelt. Grüner Spargel ist preiswerter als der weiße Spargel, obwohl er würziger und aromatischer schmeckt und nicht geschält werden muss. Die „Grünspargelsaison“ ist mit der Spargelsaison identisch.

Und gesund ist eine solche Mahlzeit auch noch. Nicht grundlos wurde Spargel früher in Apotheken als Heilmittel verkauft. Das edle „Stängelgemüse“ strotzt trotz eines Wassergehaltes von 95% vor Inhaltsstoffen, die uns nach der Winterpause wieder richtig fit machen. Besonders hervorzuheben ist der hohe Gehalt an Vitamin C, B1, B2 und Folsäure. Vitamin C unterstützt das Immunsystem und steigert die Abwehrkräfte. Die Vitamine B1, B2 und Folsäure sind wichtig für die Neubildung von Zellen und Blut, für den Energiestoffwechsel, für das Nervensystem und eine gesunde Haut. Die harntreibende Wirkung des Spargels ist allgemein bekannt. Die weißen Stangen sind reich an Kalium und enthalten gleichzeitig nur wenig Natrium, ein Mineralstoffverhältnis, das die Nierenfunktion anregt. Saponine, das sind sekundäre Pflanzenbestandteile, verstärken diese Wirkung und sind nachweislich auch hilfreich bei der Vorbeugung gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebserkrankungen.

Das edle Gemüse lässt sich gut in die Gewichtsregulierung einbauen, da durch den geringen Gehalt an Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß auch kaum Kalorien enthalten sind. Gleichzeitig hat Spargel einen hohen Anteil an Ballaststoffen, die nicht nur satt machen, sondern auch die Verdauung regeln.

Hier ein paar leckere Spargelrezepte die den Frühling noch besser machen...

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Gemüse mit Sti(e)l - RHABARBER

Saures für die schlanke Linie: Greifen Sie jetzt zu! Die kalorienarmen Stangen haben Saison bis Juni.

Richtig zubereitet, schmecken sie unwiderstehlich und stecken dazu voller Vitamine und Mineralstoffe.

Botanisch gesehen ist Rhabarber tatsächlich ein Gemüse und kein Obst. Jetzt im Frühling werden die herb-säuerlichen Stangen mit etwas Zucker oder Honig zum perfekten Wohlfühl-Dessert. Rhabarber kann helfen, die über den Winter angefutterten Pfunde loszuwerden. Er besteht zu ca. 90 Prozent aus Wasser und ist kalorienarm. Ballaststoffe und Fruchtsäuren kurbeln die Verdauung an – und zwar so zuverlässig, dass Menschen die zu Durchfall neigen nur kleine Mengen der tollen „Gemüsestangen“ verzehren sollten. Da er zudem Vitamin C und verschiedene Mineralien enthält, hilft Rhabarber die lähmende „Frühjahrsmüdigkeit“ zu vertreiben.


Sauer macht nicht nur lustig - sondern auch gesund!

Die in den roten Stangen enthaltenen Fruchtsäuren wirken antibakteriell, Phenolsäuren schützen vor freien Radikalen und können so Krebserkrankungen vorbeugen.

Nach dem Verzehr von Rhabarber fühlen sich die Zähne oft recht stumpf an. Das liegt an der Oxalsäure, die den Zahnschmelz leicht angreift. Daher nicht gleich nach einer Rhabarbermahlzeit die Zähne putzen. Empfehlenswert ist es, den Rhabarber mit Vanillesauce oder Milchprodukten wie zum Beispiel Joghurt oder Quark zu servieren, denn das darin enthaltene Calcium bindet die Oxalsäure und macht sie dadurch weniger schädlich.

Bei rheumatischen Erkrankungen, bei Nierensteinleiden oder der Gicht empfiehlt es sich, auf Rhabarber zu verzichten, da die Beschwerden bei diesen Erkrankungen sonst zunehmen könnten.

So profitieren Sie am meisten

Jung geerntete Stangen Rhabarber sind milder im Geschmack als ältere. Es gibt ca. 40 verschiedene Arten. Grüne Stangen sind besonders sauer und eignen sich für Konfitüre und Kompott, rote Stangen sind leicht herb und schmecken gut als Kuchenbelag. Der rosarote Himbeerrhabarber ist mild und wird gern für Rote Grütze verarbeitet.

Frische Ware ist fest, glänzt und beim Drücken tritt am unteren Teil des Stängels Flüssigkeit aus. Die Stangen sollten immer geschält werden. In ein feuchtes Tuch eingeschlagen, bleibt Rhabarber im Kühlschrank einige Tage knackig. Durch Einfrieren geschälter und geschnittener Stücke verlängert sich das Angebot von Rhabarber sogar. Im Eisfach gelagert bleibt Rabarbar etwa ein halbes Jahr haltbar.

Übrigens: RHABARBER, RHABARBER… - diesen abfälligen Kommentar muss sich gefallen lassen, wer sinnfreies Gerede von sich gibt. Statisten in Film und Fernsehen wurden angehalten, bei Massenszenen „Rhabarber, Rhabarber“ zu murmeln, weil das einen gleichmäßigen und gleichzeitig unverständlichen Klangteppich ergab.

Daten und Fakten

Der Name setzt sich zusammen aus dem griechischen Wort "rha" (Bezeichnung für die Wolga) und dem Begriff barbarus (fremdländisch). Von dort war den Griechen das Gewächs bekannt. Alternativ wird berichtet, dass er sich vom Lateinischen "radix barbaris" (Wurzel der Barbaren) ableitet. Das Knöterichgewächs stammt tatsächlich aus der Fremde. Die Chinesen wussten bereits vor 5000 Jahren, dass die Wurzeln die Verdauung anregen. Im 16. Jahrhundert kam der Rhabarber von Ostasien über Russland nach Europa. Erst als Anfang des 19. Jahrhunderts die industrielle Gewinnung von Zucker begann, der dadurch erschwinglich wurde, stiegen die sauren Stangen zu einer beliebten Zutat in Kompotten, Kuchen und Marmeladen auf.

Nähr- und Vitalstoffe in 100 g:

13 Kalorien
0,75 g Eiweiß
1,5 g Kohlenhydrate
0 g Fett
0 mg Cholesterin
3 g Ballaststoffe

Vitamin C: 10 mg
Vitamin B1: 0,027 mg
Kalium: 270 mg
Calcium: 52 mg
Magnesium: 13 mg

Sie suchen noch ein leckeres Rhabarber-Rezept? Kein Problem! Wie wäre ist mit einem frischen...{phocadownload view=file|id=90|target=b}

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