Die große Mehrheit der Bevölkerung trägt keine Information bei sich, wen Helfer im Notfall kontaktieren können.

Deshalb werden oft wichtige und unter Umständen lebensrettende Informationen nicht rechtzeitig eingeholt.

Außerdem erfahren die nächsten Angehörigen nur sehr spät vom Notfall.

Internetseite der Initiavtive: » www.imnotfall.de

Eingang

IM1 IM1 IM1

Einen neuen Kontakt im Adressbuch Ihres Mobiltelefons angeben:
IN + Name einer Kontaktperson

Beispielsweise "IN Vater" oder IN "Eva")

Die Telefonnummer des Kontakts eintragen und abspeichern. Ihre IN-Kontaktperson benachrichtigen, dass sie sie als Kontaktperson in Ihrem Handy führen.

 

Weitere Informationen finden Sie hier...

Funktionsweise

Die Initiative beruht darauf, dass Mobiltelefone sehr verbreitet sind. Diese enthalten aber standardmäßig keine Notfalldaten, insbesondere keine Ansprechpartner(Angehörige, Freunde...), die seitens der Einsatzdienste (Polizei, Rettungsdienst) bzw. des Krankenhauses im Notfall kontaktiert werden können.

Die Initiative schlägt vor, dass jeder Besitzer eines Mobiltelefones einen elektronischen Telefonbucheintrag erstellt, welcher als Name "IN" (bzw. "ICE" in Großbritannien) heißt. Als Kontakttelefonnummer dieses Eintrages soll dann der entsprechende Ansprechpartner im Notfall gespeichert werden.

Ein weiterer Vorteil wäre, dass eventuell Hinweise auf chronische Erkrankungen, Unverträglichkeiten usw. (z.B. aus dem Notiz-Speicher zur "IN"-Nummer) abrufbar wären. Selbstverständlich können solche gespeicherten Daten nicht die genaue und sorgfältige Überprüfung von Situation und Zustand ersetzen, aber zeitnah unterstützende Information geben.

Ursprung "ICE"

Die ursprüngliche Idee stammt aus Großbritannien. Dort nennt sich das Projekt "ICE": In Case of Emergency. Einen erhöhten Bekanntheitsgrad erreichte "ICE" mit den Terroranschläge am 7. Juli 2005 in London. Dort erfährt das Projekt große Unterstützung aus der Bevölkerung, der öffentlichen Hand und der Wirtschaft.

Deutsche Umsetzung

Eine deutsche Feuerwehr-Website griff diese Idee für den deutschsprachigen Raum leicht verändert auf und nannte die Initiative "IN/Im Notfall".

Beispielhafte Umsetzung

  1. Im Handy einen Kontakt namens IN anlegen, gefolgt vom Namen der Kontaktperson (z.B. IN - Mutter oder IN - David). Vor dem IN sollte ein "#" (Raute) stehen, so taucht der Eintrag ganz oben im Telefonbuch auf. (funktioniert nicht bei allen Handys)
  2. Die Telefonnummer der Kontaktperson abspeichern.
  3. Nach der Telefonnummer ein Sternchen (*) anfügen, um zu verhindern, dass der Anrufer mit "IN" bei ankommenden Anruf angezeigt wird. (funktioniert nicht bei allen Handys)
  4. Die IN-Kontaktperson davon in Kenntnis setzen, dass man sie als solche im Handy führt.

 

 

 


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