Gemeinsam sind wir stark - unser Team besteht aus erfahrenen und hochqualifizierten Fachkräften, Ärzte verschiedener Fachrichtungen, psychologischen Psychotherapeuten, Psychologen, Physiotherapeuten, Masseuren, Sporttherapeuten, Kunsttherapeuten, Bewegungs- und Tanztherapeuten, Ergotherapeuten, Krankenpflegekräften, Sozialberatern, Ernährungsberatern und Fitnesstrainern. Aber auch die Umgebung ist für den Heilerfolg wichtig. Die positive, gesundheitsfördernde Atmosphäre werden unsere Patienten von Anfang an spüren: beim Empfang, in ihrem Zimmer während der Behandlung, in der Freizeit und in der Harzer Natur.

Der Körper folgt bei seiner Heilung unserer Seele.

Hier erfahren Sie mehr zu unserem Leistungsspektrum in den Abteilungen

  • Innere Medizin (Schwerpunkt: Herz- Kreislauf-, Lungen- und Stoffwechselerkrankungen) und Sportmedizin und 
  • Psychosomatik/Psychotherapie

Finden Sie alles zur Behandlung der Krankheiten, den Zielen der Behandlung und den therapeutischen Angeboten.

Die Kirchberg-Klinik bietet ihren Patienten ein Rundumpaket für ihre Genesung.

Akutbehandlung (stationäre Krankenhausbehandlung)

Zur Aufnahme von Patienten mit erst kürzlich zurückliegenden großen Operationen oder Schwerkranken steht unsere Akutabteilung zur Verfügung. Hier können unter den Bedingungen der stationären Krankenhausbehandlung frisch operierte Patienten bereits in der ersten Woche nach einem Eingriff aufgenommen und versorgt werden. Entsprechend der Philosophie unseres Hauses legen wir auch auf unserer Akutabteilung großen Wert auf eine wohltuende, gesundheitsförderliche Atmosphäre in gehobenem Ambiente.
 
Sobald keine Akutbehandlung mehr erforderlich ist, können unsere Patienten nahtlos intern zur Anschlussheilbehandlung (siehe unten) auf unsere Rehabilitationsabteilung verlegt werden. Dieses Konzept hat sich bewährt. Jahr für Jahr werden in der Kirchberg-Klinik über 1.400 Patienten nach Operationen auf diese Weise versorgt.

Indikationen

Patienten mit folgenden Indikationen werden auf unserer Akutabteilung in der Kirchberg-Klinik behandelt:
 
Zustand nach
  • Koronarer Bypassoperation
  • Herzklappenoperation
  • Operativer Korrektur angeborener Herzfehler (Vitien)
  • Sonstigen Herzoperationen (z. B. Aneurysmektomie, Myxomentfernung)
  • Operationen am arteriellen Gefäßsystem
  • Herztransplantation
  • Implantation von Kunstherz oder Herz-Unterstützungssystemen (Assist-Devices)
  • Lungenoperationen (Pneumektomie, Lungenteilresektion, Emphysem-Chirurgie)
Herzinsuffizienz (Kardiomyopathie)
Arterielle Verschlusskrankheit im fortgeschrittenen Stadium (III oder IV)

Ziele der Behandlung

Ziel der akutstationären Behandlung ist die Stabilisierung der lebenswichtigen Organfunktionen, insbesondere der Herzkreislauffunktion, der Atmungsfunktion, der Nierenfunktion, des Flüssigkeitshaushaltes und der psychischen Funktionen. Durch die eingesetzte Diagnostik können Risiken frühzeitig erkannt und durch therapeutische Gegenmaßnahmen abgemildert oder ausgeschaltet werden. Von Anfang an werden Begleitmaßnahmen der Frührehabilitation durchgeführt mit dem Ziel, möglichst rasch die körperlichen und psychischen Voraussetzungen für den Beginn einer Anschlussrehabilitation zu erreichen. Dabei setzen wir bereits in der Akutabteilung Therapeuten der Rehabilitationsklinik ein, die sie dann auf Ihrem weiteren Weg der Rehabilitation begleiten.

Behandlung

Für die akutmedizinische Überwachung, Diagnostik und Therapie steht eine umfangreiche Ausstattung zur Verfügung. Die medikamentöse Behandlung erfolgt nach den neusten Standards der wissenschaftlichen Medizin. Auch kleinere Eingriffe wie Punktionen, Endoskopie, Bronchialtoilette, Elektrotherapie des Herzens oder die Versorgung mit einem externen Herzschrittmacher sind möglich. Bei Bedarf sorgt unsere Fachärztin für Anästhesie für eine schonende Schmerzausschaltung oder Narkose.
 
Ausgehend von der diagnostizierten Belastbarkeit wird von Anfang an mobilisierende Kranken-, Herz- und Atemgymnastik ergänzt. Physio- und ergotherapeutische Leistungen sowie psychotherapeutische Leistungen komplettieren das Behandlungsangebot. Zur Überwachung steht die drahtlose EKG-Funktelemetrie bereit, im Bedarfsfall auch eine Intensiveinheit.

Diagnostische Ausstattung: weiter

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Anschlussheilbehandlung

Eine Anschlussheilbehandlung (auch als Anschlussrehabilitation bezeichnet) nach schweren Erkrankungen oder Operationen sollte möglichst bald nach Abschluss der Krankenhausbehandlung beginnen, unabhängig davon, ob diese auf unserer eigenen Akutabteilung oder in einem auswärtigen Krankenhaus erfolgt ist. Die Anschlussheilbehandlung dauert in der Regel drei Wochen, kann aber je nach individuellem Bedarf auch verlängert oder verkürzt werden. Ausgehend von bereits vorliegenden oder hier zu erhebenden Untersuchungsergebnissen begleitet ein individuell angepasster Behandlungsplan den Heilungsfortschritt. Bei Bedarf kann in der Kirchberg-Klinik auch während der Anschlussheilbehandlung auf die komplette Ausstattung unserer akutmedizinischen Abteilung der zurückgegriffen werden.

Indikationen

Patienten mit folgenden Indikationen werden im Rahmen der Anschlussheilbehandlung in unserer Klinik behandelt:

  • Zustand nach akutem Herzinfarkt
  • Koronare Herzkrankheit ohne akuten Herzinfarkt
  • Zustand nach koronarer Bypassoperation
  • Zustand nach Herzklappenoperation
  • Zustand nach operativer Korrektur angeborener Vitien
  • Zustand nach Herztransplantation
  • Zustand nach sonstigen Herzoperationen (z. B: Aneurysmektomie, ICD-Implantation)
  • Herzinsuffizienz (Kardiomyopathie)
  • Akutes Koronarsyndrom
  • Zustand nach entzündlichen Herzerkrankungen
  • Zustand nach Lungenembolie
  • Zustand nach Lungenteilresektion/Bronchialcarcinom
  • Zustand nach Pneumonie
  • Lungenemphysem (COPD)
  • pAVK, Statium IIa und IIb
  • Zustand nach Operationen am arteriellen Gefäßsystem
  • Zustand nach akutem thrombotischen Syndrom im becken- und Beinvenenbereich mit ausgeprägten peripheren Ödemen
  • Zustand nach (kompliziert verlaufenden) Operationen am venösen System
  • Zustand nach Implantation von Kunstherz oder Herz-Unterstützungssystemen (Assist-Device)

Hier finden Sie noch einmal die Haupt- und Nebendiagnosen nach ICD-Schlüssel sortiert:

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Ziele der Behandlung

Durch die Anschlussheilbehandlung soll nach einer schweren Erkrankung oder Operation rasch eine möglichst vollständige Wiederherstellung der Gesundheit erreicht werden. Dabei wird eine Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit ebenso wie der psychischen Belastbarkeit angestrebt. Körperliche oder seelische Beschwerden sollen gemindert werden, so dass am Ende der Behandlung wieder eine verbesserte Teilnahme am Alltagsleben, Familie, Hobby oder Beruf gelingt.

Behandlung

Wir nehmen uns Zeit für eine umfassende Diagnose. Dies beginnt mit einem ausführlichen Arztgespräch und wird ergänzt durch patientenfreundliche Untersuchungsverfahren nach unserem Leitsatz: "So viel wie nötig - so schonend wie möglich."

Dazu verfügen wir über eine ganze Palette modernster Diagnoseverfahren für alle inneren Organe des Körpers zur Verfügung. Ob Labor, Röntgen, Lungenfuntionsdiagnostik, Ultraschall, Endoskopie, Intensivüberwachung, Therapieabteilung, Thermalbad, Gerätetraining, klinische Psychologie... alles steht für unsere Patienten zur Verfügung.
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Schulungsangebote: weiter

Rehabilitation

Die Rehabilitation ohne unmittelbar vorausgegangenen Krankenhausaufenthalt wird meistens in Abstimmung mit dem Hausarzt beantragt. Sie dient dem Zweck, eine chronische Erkrankung durch den kombinierten Einsatz von Behandlungsmaßnahmen, die sich gegenseitig ergänzen, auf Dauer positiv zu beeinflussen. Dazu erstellt unser multiprofessionelles Behandlungsteam einen individuellen Therapieplan, der die geeigneten Therapiemaßnahmen bündelt. Notwendige diagnostische Untersuchungen werden während der Rehabilitation ergänzt. Am Ende der Rehabilitation erhalten die weiterbehandelnden Ärzte alle Untersuchungsergebnisse und Therapieempfehlungen in einem ausführlichen Arztbericht.

Indikationen

Patienten mit folgenden Indikationen werden im Zuge ihrer Rehabilitationsmaßnahme in unserer Kirchberg-Klinik behandelt:
  • Krankheiten des Herzens und der Gefäße
  • Degenerativ rheumatische Krankheiten (orthopädische Erkrankungen)
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Krankheiten der Atmungsorgane
  • Gynäkologische Erkrankungen
  • Psychosomatische psychovegetative Erkrankungen
  • Psychokardiologische Erkrankungen
  • Psychotherapeutisch behandeltbare psychische Erkrankungen
  • Venenerkrankungen
  • Unfall- und Verletzungsfolgen
 
Hier finden Sie noch einmal die Haupt- und Nebendiagnosen nach ICD-Schlüssel sortiert:
 

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Ziele der Behandlung

Ziel der Rehabilitation ist es, Behinderungen und chronische Erkrankungen abzuwenden, zu beseitigen, zu mindern, auszugleichen und eine Verschlimmerung zu verhüten. Darüber hinaus sollen drohende oder bereits eingetretene Beeinträchtigungen und Einschränkungen in der Erwerbsfähigkeit und Pflegebedürftigkeit vermieden bzw. vermindert, die Verschlimmerung verhindert und/oder die Folgen gemildert werden. Bei Berufstätigen ist Ziel der Rehabilitation eine Rückkehr in das Berufsleben. Die Patienten werden befähigt, wieder am sozialen und häuslichen Umfeld teilzunehmen.
 
Zur Steigerung der Lebensqualität und zur Senkung individueller Risiken vereinbaren wir daher zu Beginn der Maßnahme mit allen unseren Patienten individuelle Behandlungsziele. Diese sind abgestimmt auf die Beeinträchtigungen und den sozialen Kontext des Betroffenen. Im Anschluss daran wird ein Behandlungsplan erstellt, der die abgestimmten Ziele individuell berücksichtigt.

Behandlung

Gerade bei chronischen Erkrankungen liegen oft umfangreiche Voruntersuchungen vor. Ausgehend von diesen Befunden nehmen wir hier notwendige Ergänzungen der Diagnostik durch patientenschonende Untersuchungsverfahren vor nach unserem Leitsatz „soviel wie nötig – so schonend wie möglich“. In einem ausführlichen Arztgespräch informieren wir uns über den bisherigen Verlauf und die Symptome Ihrer Erkrankung, aber auch über die Ziele, die Ihnen selbst am wichtigsten sind. Anhand dieser Informationen entwickeln wir einen individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Therapieplan, der durch unser multiprofessionelles Teamumgesetzt wird. Dabei wählen wir aus unsrem umfangreichen medizinischen Angebot die geeignete Kombination an Maßnahmen.
 
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Vorsorgemaßnahmen, Präventivkuren, beihilfefähige Sanatoriumsbehandlungen

Vorsorge stellt einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung Ihrer Gesundheit dar. Und die Gesundheit unserer Patienten liegt uns am Herzen!

Wenn die Gesundheit durch Risikofaktoren, Überlastung, Umwelteinflüsse oder andere Umstände bedroht oder durch eine chronische Erkrankung bereits beeinträchtigt ist, sind Sie in unserem Haus genau richtig. Erfahrene Ärzte kombinieren unter ganzheitlichen Gesichtspunkten Elemente der Physiotherapie, der Bädertherapie, der klassischen Medizin oder Naturheilkunde, der Psychotherapie, der Diätik, der Sport- und Spieltherapie zu einem individuellen, speziell auf die Bedürfnisse des einzelnen Patienten zugeschnittenen Therapieplan.

Indikationen

In unserem Haus werden im Rahmen von Präventivkuren schwerpunktartig funktionellen Bewegungsstörungen, psychosomatischen und psychovegetativen Erkrankungen behandelt.

Darüber hinaus werden spezielle Angebote im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung angeboten. 

Ziele der Behandlung

Ziel der Vorsorgemaßnahme ist es, Behinderungen und chronische Erkrankungen abzuwenden, zu beseitigen, zu mindern, auszugleichen und eine Verschlimmerung zu verhüten. Darüber hinaus sollen drohende Beeinträchtigungen und Einschränkungen in der Erwerbsfähigkeit und Pflegebedürftigkeit vermieden bzw. vermindert, die Verschlimmerung verhindert und/oder die Folgen gemildert werden.

Zur Steigerung der Lebensqualität und zur Senkung individueller Risiken vereinbaren wir daher zu Beginn der Maßnahme mit allen unseren Patienten individuelle Behandlungsziele. Diese sind abgestimmt auf die Beeinträchtigungen und den sozialen Kontext des Betroffenen. Im Anschluss daran wird ein Behandlungsplan erstellt, der die abgestimmten Ziele individuell berücksichtigt.

Behandlung

Zunächst werden Gesundheitsrisiken ermittelt, dazu setzen unsere Ärzte schonende Untersuchungsverfahren aus der breiten Palette der Diagnostik in der Kirchberg-Klinik ein. Aus den festgestellten Gesundheitsrisiken wird ein individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Vorsorgeprogramm entwickelt.
 
Ob Bewegung in der Gruppe, im Wasser oder in der freien Natur, ob Entspannung, Training mit den Geräten oder mit persönlichen Therapeuten, ob Massage, Wärme- oder Kältetherapie. In Fachvorträgen, Video-Seminaren und Beamer-Präsentationen erhalten unsere Patienten wichtige Hintergrundinformationen und Tipps. Unsere Assistenten erstellen individuelle Ernährungspläne und helfen bei der Gewichtsabnahme. Sehr beliebt sind auch unsere Kochkurse für mediterrane Küche.

Alle Therapien haben ein gemeinsames Ziel: Die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Patienten zu verbessern.

Das alles geschieht in einer wohltuenden, gesundheitsförderlichen Atmosphäre. Denn wer sich wohl fühlt, der wird schneller gesund.
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Nachsorge

Die Gesundheit unserer Patienten liegt uns am Herzen - auch nach der Entlassung aus der medizinischen Rehabilitation. Daher bieten wir auch über den akutstationären Krankenhausaufenthalt und die Rehabilitation hinaus ein umfassendes Leistungsangebot.

IRENA

IRENA ist ein Modellprojekt der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund) und bedeutet "Intensivierte Rehabilitationsnachsorge".

Im Rahmen dieses Nachsorgeprogramms können Patienten in der Kirchberg-Klinik nach Abschluss einer Anschlussheilbehandlung oder Rehabilitation weiter behandelt werden. Die Maßnahme wird in unserem Haus für die Fachgebiete "Herz-Kreislauf-Erkrankungen". "Stoffwechselerkrankungen" und "Orthopädie" angeboten. Art und Umfang der Maßnahmen werden dabei nach Maßgabe des vorbehandelnden Arztes der Rehabilitations-Klinik festgelegt und regelmäßig , ggf. berufsbegleitend, umgesetzt. Im Bereich der Orthopädie wird die Weiterbehandlung überwiegend in Gruppen durchgeführt.

Sie sind interessiert an der Teilnahme am IRENA-Programm in der Kirchberg-Klinik? Dann nehmen Sie im Anschluss an Ihre Rehabilitationsmaßnahme einfach Kontakt mit uns auf (Telefonnummer: 0 55 24 / 859-225).

Mehr zu IRENA erfahren Sie hier... weiter

KARENA

Nach Bypassoperation, Kathetereingriff am Herzen oder den großen Gefäßen sowie nach einem Herzinfarkt besteht immer ein Risiko für ein erneutes Fortschreiten der Erkrankung. Um das zu verhindern, müssen Sie Ihre Risikofaktoren dauerhaft in den Griff bekommen. Dabei unterstützen wir Sie mit unserem Rehabilitations-Nachsorgeprogramm KARENA. KARENA bedeutet "KardiovaskuläreRehabilitationsnachsorge". Hierbei handelt es sich um Nachsorge mit System. Das in der Rehabilitation erreichte wird systematisch gefestigt und das Risiko des Fortschreitens der Herz- oder Gefäßerkrankung vermindert. Das Programm besteht aus Auffrischungskursen, die alle 3 Monate angeboten werden und so aufeinander abgestimmt sind, dass nach einem Jahr alle Inhalte vermittelt sind.

Jeder Kurstermin umfasst:

  • Arztgespräch mit Erläuterung der mitgebrachten Befunde,
  • überwachtes Training,
  • zwei Schulungseinheiten zum Krankheitsbild,
  • interaktives Gruppengespräch,
  • genügend Zeit zum Erfahrungsaustausch unter den Kursteilnehmern.

Sie sind interessiert an der Teilnahme am KARENA-Programm in der Kirchberg-Klinik? Dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf (Telefonnummer: 0 55 24 / 859-212).

Mehr zu KARENA erfahren Sie hier... weiter

Herz-ASS

Das Nachsorgeprogramm Herz-ASS in Kooperation mit der BKK MedPlus

Die Herzinsuffizienz (auch Herzschwäche genannt) ist eine häufige chronische Herzerkrankung. Um zu verstehen, was bei der Herzinsuffizienz passiert, ist es nützlich zu wissen, wie das Herz arbeitet. Herzschwäche bedeutet, das Herz pumpt weniger Blut als der Körper benötigt. Dass kann verschiedene Ursachen haben, die häfigsten sind:

  • Abgelaufene Herzinfarkte
  • Bluthochdruck
  • Herzmuskelentzündungen
  • Genetische Herzmuskelkrankheiten

Ohne Behandlung kann die Herzschwäche tödlich verlaufen - häufig schneller als eine Krebserkrankung. Durch eine gezielte Behandlung kann die Lebensqualität verbessert und die Lebenserwartung verlängert werden - das Leben gewinnt lebenswerte Jahre.

Die Behandlung richtig auf den Patienten abzustimmen, erfordert spezielle Erfahrungen und genügend Zeit. Die Kirchberg-Klinik als Herz-Kreislauf-Klinik bietet dafür optimale Voraussetzungen, wir verfügen über Spezialkenntnisse, Erfahrungen und Methoden zur Diagnostik und Therapie der Herzschwäche. Hier besteht die Möglichkeit, auf jeden Patienten individuell einzugehen - es bleibt der Mensch im Mittelpunkt.

Die Kirchberg-Klinik führt bereits seit 2008 spezielle Programme zur Rehabilitation von Patienten mit Herzschwäche (Herzinsuffizienz, Kardiomyopathie) durch. Für einen dauerhaften Erfolg wurde das Schulungsprogramm in das Langzeit-Betreuungsprogramm „Herz-ASS“ eingebunden. Dabei kontaktieren speziell geschulte Mitarbeiter die Herzinsuffizienz-Kranken regelmäßig zu Hause und helfen Auffälligkeiten und Probleme mit der Erkrankung rechtzeitig zu erkennen. So können Herzschwäche-Notfälle möglichst noch abgewendet werden, bevor sie entstehen. Das Programm ist abwechslungsreich und umfassend. Es lässt keine Fragen offen.

Die Säulen der Behandlung sind:

  • gesunde Ernährung
  • ein richtiges Maß an Bewegung
  • Medikamente
  • Medizintechnik
  • Psychische Unterstützung
Weiterführende Informationen erhalten Sie auf der Internetseite: http://www.bkkmedplus.de

Ambulante Leistungen

Wir machen uns unser klinisches Wissen zu Nutze und bieten auch außerhalb des Klinikgeschehens vielfältige Gesundheitsangebote. Sie wünschen eine private Chefarztbehandlung? Oder Sie haben von Ihrem behandenden Arzt eine ambulante Heilmittelverordnung bzw. Rehasport oder Funktionstraining verschrieben bekommen. 

Auch dann sind Sie bei uns gut aufgehoben.

Privatambulanz

Als Selbstzahler oder Privatpatientsteht Ihnen unser Chefarzt und Ärztlicher Direktor persönlich zur Untersuchung, Beratung und Behandlung zur Verfügung. Bereits bei der Anmeldung und Terminvergabe werden hier gehobene Ansprüche berücksichtigt. Im Behandlungsverlauf vertrauen Sie auf die gebündelte Kompetenz der spezialisierten Fachklinik und ihres langjährigen Leiters.

Anmeldung und 24-Stunden Notfalltelefon:

Telefon: 0 55 24 / 859 - 251

Fax: 0 55 24 / 859 - 766

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

*Termine werden nach Vereinbarung vergeben.*

Schulung zum Selbstmanagement der Gerinnungshemmung

Manchmal ist es für die Gesundheit erforderlich, Gerinnungshemmer einzunehmen und die Gerinnungswerte regelmäßig zu kontrollieren. Diese Behandlung gehört zum Leben der Betroffenen, sollte allerdings nicht das gesamte Leben bestimmen. Damit die Patienten in der Lage sind ihr Leben weitestgehend normal weiterzuführen, besteht die Möglichkeit, die Gerinnungswerte selbst zu kontrollieren. 

Um dies zu erlernen werden in der Kirchberg-Klinik, durch die Oberärztin Frau Dr. Bialucha-Nebel, regelmäßig Schulungen entsprechend der Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft "Selbstkontrolle der Antikoagulation e.V." (ASA) angeboten.

Da solche Schulungen die nachweisbar verbesserte Einstellung im therapeutischen Bereich und die Reduktion der Komplikationsrate sicherstellen, übernehmen gesetzliche und private Krankenkassen in der Regel ganz oder teilweise die Kosten für eine strukturierte Patientenschulung nach einem evaluierten Schulungsprogramm. Auch die Kostenübernahme des Messgerätes kann unter Umständen möglich sein. Verbindliche Auskünfte erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse.

Schulungsinteressierte können Sie anmelden unter: Telefon: 0 55 24 / 859 - 251 oder per E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ambulante Heilfürsorge

Sie haben von Ihrem behandelnden Arzt eine Heilmittelverordnung bekommen und benötigen zum Beispiel Krankengymnastik, eine Massage oder Lymphdrainage? Unsere hochqualifiziertes Team aus Physiotherapeuten und Masseuren verfügt über vielfältige zusätzlichen Qualifikationen, um auf Ihre individuellen Anliegen bestmöglich eingehen zu können. Unserer Mitarbeiter der Physikalischen Therapie helfen Ihnen gerne. Setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung und vereinbaren einen Termin.

Sie erreichen uns unter der Telefonnummer: 0 55 24 / 859 - 229.

Funktionstraining / Rehasport

Sie kennen den Spruch »Wer rastet, der rostet«? Hier betreiben wir Vorsorge.

Lesen Sie hier, wie es geht: weiter

Medizinische Trainingstherapie (MTT)

Unter der Medizinische Trainingstherapie (MTT) versteht man ein gezieltes Muskelaufbautraining an Kraftgeräten unter therapeutischer Betreuung. 

Weitere Informationen erhalten Sie hier: weiter

Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)

Das medizinische Versorgungszentrum (MVZ) ist eine eigenständige Abteilung der Kirchberg-Klinik zur Versorgung ambulanter Patienten. Das Behandlungsspektrum reicht von der allgemeinen hausärztlichen Betreuung bis zur hochspezialisierten fachärztlichen Versorgung auf den Gebieten Innere Medizin, Kardiologie (Herz-Kreislauf-Medizin) und Pneumologie (Lungen- und Bronchialheilkunde). Dem MVZ stehen alle Untersuchungs- und Behandlungsverfahren der Kirchberg-Klinik zur Verfügung.

Mehr zu unserem MVZ erfahren Sie hier... weiter

Besondere Leistungen bei stationärem Aufenthalt in unserer Kirchberg-Klinik

Im Rahmen des stationären Aufenhalts gehen wir mit unseren Patienten bei Bedarf auf besondere Schwerpunkte ein. Ziel ist es, Patienten mit besonderen Risiken noch gezielter zu behandeln, weiterführende Informationen zu ihrer Erkrankung zu vermitteln und den Austausch mit weiteren Betroffenen zu ermöglichen. Im Folgenden erfahren Sie mehr...

Schulungsprogramm Frauenherzen

Ein Teil des Rehabilitationsprogramms hat die Kirchberg-Klinik gezielt auf die Besonderheiten bei Herzpatientinnen abgestimmt.

Über viele Jahre galten Herzerkrankungen als typische Männererkrankung. Folglich wurden Vorbeugung, Diagnostik und Therapien einschließlich der Rehabilitation zunächst auf Männer abgestimmt. Doch die Forschung der letzten 20 Jahre zeigt, dass viele Frauen an Herzerkrankungen leiden und mehr als 50 % aller Frauen einmal an den Folgen von Herzkreislauferkrankungen sterben werden. Da Frauen bis zu den Wechseljahren durch ihre Hormone vor Herzinfarkten weitgehend geschützt sind, erkranken die Betroffenen erst etwa 10 Jahre später. Leider kommen dann ab dem 65. Lebensjahr Herzkreislauferkrankungen bei Frauen genauso oft vor, wie bei Männern gleichen Alters.
Nun haben die einzelnen Risikofaktoren ein anderes Gewicht als bei Männern. Frauen reagieren auf einige Medikamente anders und viele Herzpatientinnen leiden zusätzlich an Erkrankungen des Bewegungsapparates. Dies gilt es genauso zu beachten, wie die Tatsache, dass auch die seelische Verarbeitung einer akuten Erkrankung nach weiblichen Gesetzen verläuft.


Zunächst erhalten alle Patientinnen und Patienten in der Kirchberg-Klinik ein umfassendes, überwiegend gemeinsames Rehabilitationsprogramm.

Die folgenden Punkte unseres Programmes werden aber für reine Frauengruppen gestaltet und sind daher auch ganz auf die weiblichen Bedürfnisse und Interessen abgestimmt. Dabei lassen wir uns natürlich immer von der jeweiligen Gruppe und ihren besonderen Themen leiten.
  • Ärztliche Informationen über die weiblichen Besonderheiten im Risikoprofil, bei den Symptomen der Medikation und bei der Hormontherapie.
  • Besondere Motivation für die Nachsorge.
  • Ernährungsberatung: Herzgesundes Kochen für Fortgeschrittene, gerade auch für Singles.
  • Physiotherapie: Förderung von Koordination und Kraft, Gehsicherheitstraining, auch abgestimmt auf Gelenkerkrankte.
  • Psychologische Beratung über Ängste, mangelndes Selbstwertgefühl, Trauer, Sexualität.
  • Sozialberatung: z. B. über Notrufsysteme, Schwerbehindertenstatus, behindertengerechtes Wohnen.
Sie können sich auch beim Frauengesundheitszentrum Göttingen e.V. über Veranstaltungen zum Herzinfarktrisiko bei Frauen ("Herzkontakt") und andere Themen informieren.


Telefonnummer: 0 55 1 / 48 45 30

Internet: www. fgz-goettingen.de

Schulungsprogramm Herzinsuffizienz

Die Herzinsuffizienz (auch Herzschwäche genannt) ist eine häufige chronische Herzerkrankung. Um zu verstehen, was bei der Herzinsuffizienz passiert, ist es nützlich zu wissen, wie das Herz arbeitet. Herzschwäche bedeutet, das Herz pumpt weniger Blut als der Körper benötigt. Dass kann verschiedene Ursachen haben, die häfigsten sind:
  • Abgelaufene Herzinfarkte
  • Bluthochdruck
  • Herzmuskelentzündungen
  • Genetische Herzmuskelkrankheiten

Ohne Behandlung kann die Herzschwäche tödlich verlaufen - häufig schneller als eine Krebserkrankung. Durch eine gezielte Behandlung kann die Lebensqualität verbessert und die Lebenserwartung verlängert werden - das Leben gewinnt lebenswerte Jahre.

Die Behandlung richtig auf den Patienten abzustimmen, erfordert spezielle Erfahrungen und genügend Zeit. Die Kirchberg-Klinik als Herz-Kreislauf-Klinik bietet dafür optimale Voraussetzungen, wir verfügen über Spezialkenntnisse, Erfahrungen und Methoden zur Diagnostik und Therapie der Herzschwäche. Im Rahmen der Rehabilitation besteht die Möglichkeit, auf jeden Patienten individuell einzugehen - hier bleibt der Mensch im Mittelpunkt.

Die Kirchberg-Klinik führt bereits seit 2008 spezielle Programme zur Rehabilitation von Patienten mit Herzschwäche (Herzinsuffizienz, Kardiomyopathie) durch. In unserem neusten Schulungsprogramm Herzinsuffizienz erhalten unsere Patienten praxisnahe Informationen zu Ihrer Herzerkrankung. Ziel ist es, ihnen Wissen über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten zu vermitteln. Zudem wird erarbeitet, wie sie selbst durch den eigenen Lebensstil zu einem günstigen Verlauf beitragen können. Da es sich fast immer um eine chronische Erkrankung handelt, ist es wichtig zu lernen, wie die Patienten selbst im Alltag mit ihrer Herzerkrankung am besten umgehen können.


Die Säulen der Behandlung sind:

  • gesunde Ernährung
  • ein richtiges Maß an Bewegung
  • Medikamente
  • Medizintechnik
  • Psychische Unterstützung
Es werden relevante Themen zu der Erkrankung in kleinen Gruppen besprochen. Neben der Informationsvermittlung stehen Diskussion und Austausch von Erfahrungen im Mittelpunkt. Die Patienten haben die Möglichkeit, Fragen zu besprechen und sich aktiv in die Veranstaltung einzubringen. Neben medizinischen Informationen wird auch überlegt, was der jeweilige Patient aus seiner Rehabilitation mit in den Alltag übernehmen kann und wie es ihm gelingt, Veränderungen dauerhaft umzusetzen.

Psychosomatik / Psychokardiologie

Bei vielen Patienten sind körperliche Beschwerden durch seelische Belastungen, anhaltende Überlastung, langanhaltende oder lebensgeschichtliche Konflikte, Stress oder Überforderung (mit-)bedingt (Psychosomatische Beschwerden [Psyche = Seele; Soma = Körper]), so dass eine rein "organmedizinische" Behandlung (z. B: mit Medikamenten, etc.) nicht ausreichend oder dauerhaft wirksam ist. In dieser Situation ist es ratsam, auch an den seelischen Ursachen der Beschwerden zu arbeiten und Stress, Belastungen oder langanhaltende Konfliktsituationen zu vermindern.

Etwa ¼ aller Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen leiden auch unter einer behandlungs-bedürftigen seelischen Störung. Aus diesem Grund verfügt unsere Klinik über eine eigene Abteilung für den Bereich der Psychosomatik/Psychotherapie (Schwerpunkt: Psychokardiologie).

In freundlicher, offener und überschaubarer Atmosphäre werden Patienten mit psychosomatischen und psychotherapeutisch behandelbaren Störungen mit tiefenpsychologisch fundiertem, mulimodalem Grundkonzept behandelt. Hierbei werden individuell verhaltenstherapeutische, körper- und physiotherapeutische sowie ggf. weiteren Elemente einbezogen.

In unserer Abteilung bieten wir Ihnen eine fundierte, multiprofessionelle Behandlung 

  • bei funktionellen und psychosomatischen Störungen (seelisch verursachten Körperbeschwerden), z. B. Psychokardiologische Erkrankungen und seelisch mitbedingte Herz-Kreislauf-Erkrankungen, funktionellen Magen-Darm-Beschwerden, durch seelische Überbelastung entstandene Schmerzen, insbesondere des Bewegungsapparates und Rückens.
  • bei seelischen Störungen, z. B. Belastungsstörungen, depressiven Störungen, Angst- und Panik-Erkrankungen, depressiver Erschöpfung, "Burn-Out" und sozialen Ängsten.
  • bei leichteren Formen von Verhaltensstörungen (z. B. leichtere Formen von Essstörungen, Zwangsstörungen, Kontaktstörungen).

Das Behandlungsprogramm setzt sich zusammen aus Gruppenpsychotherapie, Psychoedukation, regelmäßigen psychotherapeutischen Einzelgesprächen, Kunsttherapie, Tanz- und Bewegungstherapie, ergotherapeutisch angeleitete Projektarbeit, Entspannungstherapie sowie aus ärztlicher/medizinischer und pflegerischer Betreuung, einschließlich der notwendigen Diagnostik. Zusätzlich erfolgen tagesstrukturierende und sozial-therapeutische Maßnahmen sowie die Einbindung in die Stations- und Patientengruppe.

Erfahren Sie hier mehr zum:

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Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation

Sie fühlen sich aufgrund Ihrer Erkrankung nicht mehr gewachsen zur Rückkehr in den Beruf? Vielleicht überlegen Sie auch, ob Sie nicht eine frühe Berentung anstreben sollen? Wir zeigen Ihnen Perspektiven auf und helfen Ihnen auf dem Weg zurück in Ihr Berufsleben mit unserem speziellen Therapiekonzept der Medizinisch beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR).

Berufstätige sind in ihrem selbst gewählten Beruf individuellen Beanspruchungen ausgesetzt, die bei entsprechender Disposition langfristige Gesundheitsstörungen nach sich ziehen können. Auch diese Patienten sind in unseren Häusern bestens betreut. Der Rehabilitationsprozess in der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (kurz: MBOR) ist verstärkt ausgerichtet auf gesundheitsrelevante Faktoren des Arbeitslebens, deren frühzeitige Identifikation und das Angebot an Rehabilitationsleistungen, die den Verbleib des Patienten in Arbeit und Beruf fördern bzw. seine Wiedereingliederung erleichtern. Der gesamte Behandlungsprozess ist geprägt durch einen durchgängigen und konkreten Arbeitsplatzbezug mit dem zentralen Ziel der Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit. Angesprochen sind Patienten mit:

  • problematischen sozialmedizinischen Verläufen (z. B. lange Arbeitsunfähigkeitszeiten, Arbeitslosigkeit).
  • einer negativen subjektiven beruflichen Prognose und/oder der Sorge, den Anforderungen des Arbeitsplatzes nicht gerecht werden zu können
  • bei denen aus sozialmedizinischer Sicht eine berufliche Veränderung erforderlich ist.

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